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Fit im Internet - mit dem Internet-Seepferdchen

 

Das Internet-Seepferdchen ist ein Angebot für Grundschulen zur Medienbildung.
Der Internet-Seepferdchen-Pass motiviert die Kinder, Schritt für Schritt elementare Fertigkeiten zu erwerben. Idealerweise führen die Kinder eine Projektmappe, in der sie alle ihre Arbeitsergebnisse dokumentieren und die die im Internet-Seepferchen-Pass zertifizierten Fertigkeiten belegt.

Neu! Quiz zur Überprüfung der Lernstände

Berliner Lehrerinnen und Lehrer können - solange der Vorrat reicht - ein per E-Mail anfordern. Dann hat jedes Kind einen eigenen Internet-Seepferdchen-Pass.

Die Homepage vom Internet-Seepferdchen bietet Kindern, Eltern und Lehrern Tipps und Möglichkeiten zum Kennenlernen des Internets. Für Mail und Chat gibt es einen kleinen Simulator, mit dem ohne Aufwand im Unterricht die ersten Schritte geübt werden können.


 

Ziele und Inhalte

Zunehmend verfügen auch Schulkinder zu Hause oder an anderen Orten über einen Computer mit Internetzugang. Über das Spielen und Informieren mit Multimedia-CD-ROM hinaus erschließen sich diesen Kindern durch Nutzung des Internet weitere sinnvolle Möglichkeiten zum Lernen. Neben den aktuellen Informationsangeboten im WWW nutzen schon viele Mädchen und Jungen E-Mail.

Für die zukünftige Unterrichtsgestaltung ergeben sich durch die veränderten Bedingungen neue Perspektiven.

Die unterschiedlichen Lernausgangslagen provozieren binnendifferenzierende Vorgehensweisen, während tradierte Computerlehrgänge diesen Lernvoraussetzungen zweifellos entgegen stehen.

Mit dem Internet-Seepferdchen können die eigenen Zugänge der Kinder, ihre unterschiedlichen Lernwege und Lernorte berücksichtigt werden und die Aneignung von notwendigen Basiskompetenzen individuell und kumulativ bestätigt werden.

Das Internet-Seepferdchen unterstützt somit die Qualitätsentwicklung in der Medienbildung bei konsequenter Förderung der individuellen Lernpotenziale.

 

Basiskompetenzen zur Internetnutzung im Unterricht

Vielfältige - nachweisbare - unterrichtspraktische Erfahrungen zeigen, dass es zumindest möglich ist, dass Kinder bereits ab Klasse 2 das Internet in gehaltvollen Sinn- und Sachzusammenhängen im Unterricht nutzen können, wenn sie einige Grundlagen gelernt haben. Zweifellos können die zunehmenden Vorschläge von verschiedensten Seiten nicht immer von der Notwendigkeit des Internets im Grundschulunterricht überzeugen. So wirken manche unterrichtspraktische Berichte schillernd, denn es mangelt noch an didaktisch fundierten Konzepten, und entsprechend grundschulpädagogisch begründete Evaluationen sind rar.

Nimmt man vielversprechende Ansätze von Schulen und Landesinstituten für das Lernen mit dem Internet ernst und folgt man beispielsweise seriösen Abschätzungen des Büros für Technikfolgen-Abschätzung des Deutschen Bundestages, so liegt es durchaus nahe, Konsequenzen für die zukünftige Medienbildung bereits in der Grundschule zu ziehen.

Bedenkenswert ist dabei jedoch die nicht zu übersehende Forcierung sozialer Benachteiligung für Kinder, die zu Hause oder in außerschulischen Zusammenhängen keinen Zugang zu Computer und Internet haben. Allerdings begründet die Kompensation sozialer Ungleichheiten noch nicht hinreichend den unterrichtspraktischen Einsatz von Medienecke und Internet, denn dazu würden möglicherweise sogenannte Internet-Cafes im außerunterrichtlichen Bereich ausreichen.

Vielmehr gilt es entsprechende Basiskompetenzen zu identifizieren, die für die altersangemessene Erschließung von erwünschten Potenzialen des Internets notwendig oder wünschenswert erscheinen. Heymann versteht unter Basiskompetenzen "inhaltsbezogene oder allgemeine Kompetenzen, die grundlegend und unverzichtbar sind für schulisches Lernen und/oder das Handeln im privaten und beruflichen Alltag" (2001, 7).

Basiskompetenzen sind der Definition nach also konkretisierte Handlungskompetenzen, die für die Schülerinnen und Schüler für ihre Lernprozesse in der Schule, ihr privates Leben nach der Schule sowie ihr späteres berufliches Leben grundlegend und unverzichtbar sind.

Gleichwohl handelt es sich bei den an anderer Stelle differenzierter zu begründenden "Internet-Basiskompetenzen" im Sinne 'kritisch-konstruktiver Didaktik' um instrumentelle Qualifikationen, die nicht formal - also ohne bestimmte Inhalte - erworben oder angewandt werden. Sie helfen bei der Erschließung individueller Lernwege und der kooperativen Bearbeitung von gemeinsamen Schlüsselproblemen.

Zur Nutzung des Internets im Grundschulunterricht werden hier im mediendidaktischen Kontext fünf Basiskompetenzen identifiziert, die über technische Aspekte hinaus mediale und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen:

  • in Sinn- und Sachzusammenhängen zielgerichtet Internet-Adressen aufrufen
  • Bilder und Texte aus dem Internet auswählen, herunterladen und weiterverarbeiten
  • zweckgebunden mit einer geeigneten Suchmaschine Informationen finden
  • eine eigene E-Mailadresse nutzen durch Empfangen, Verfassen und Senden von E-Mails
  • bestimmte Umgangsformen bei der Kommunikation im Internet kennen und anwenden ("Netiquette")
  • die wichtigsten Sicherheitsregeln beachten.

Veränderte Lernkonzepte und in deren Folge neuere didaktische Ansätze beschränken sich zunehmend auf die Festlegung von allgemeinen Grundlinien, die in den Einzelschulen im Prozess der Schulentwicklung und der Profilbildung (teil-)autonom konkretisiert werden müssen. Bildungs- und Rahmenlehrpläne lösen Richtlinien und verbindliche Stoffverteilungspläne ab. Dies ermöglicht mehr Flexibilität und zeitlich schnellere sowie räumlich regional bzw. lokal-(quartiers-)bezogenen Anpassung, vermindert aber die qualitative Vergleichbarkeit. In diesem Zusammenhang kommt der internen und externen Qualitätssicherung zunehmende Bedeutung zu. Im Interesse der Qualitätsentwicklung des Unterrichts wäre es nun wünschenswert, wenn diese fünf Basiskompetenzen möglichst alle Schülerinnen und Schüler bis zum Abschluss des 4. Jahrgangs erwerben und diese möglichst nach- bzw. ausgewiesen werden können. Da der Erwerb der Basiskompetenzen auf Grund der divergierenden Lernausgangslagen, Interessen, Neigungen, schulischen und außerschulischen Lernzugängen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und an unterschiedlichen Lernorten geschieht, sind Unterrichtskonzepte, Materialien und Formen der Zertifizierung erforderlich, die konsequent individuelle Lernwege unterstützen.

 

Qualitätskriterien

  • Individuelle Lernausgangslagen, unterschiedliche Erfahrungen und Zugänge der Kinder sollen berücksichtigt werden.
  • Eigeninitiative der Kinder soll konsequent gestärkt werden, insbesondere die Selbstorganisation.
  • Konzentration auf wesentliche Basiskompetenzen zur Nutzung des Internets
  • Alle denkbaren Lernorte zur Nutzung des Internets sind einzubeziehen. Schule steht als Lernort im Kontext mit Hausarbeit, Jugendclub, Internet-Cafe, Ferienkursen etc.
  • Erwünschte Basiskompetenzen sollen mit individuellen Zugängen und Lernverfahren erfolgen können (z.B. gegenseitiges Beibringen durch andere Kinder, unterrichtsbegleitend, autodidaktisch, durch Eltern).
  • Zur Qualitätssicherung sollen in einem Zertifikat die praktisch nachgewiesenen Kompetenzen bestätigt werden.
  • Bezeichnung, Logos und grafische Gestaltung müssen altersgerecht sein, sie sollen Emotionen wecken und motivieren (Anknüpfung an bekannte und in anderen Zusammenhängen bewährte Verfahren).
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    Die Konzeption soll außerdem:

    • hohe Eigendynamik bei Kindern, Lehrern und Eltern provozieren.
    • schulinterne Gestaltung anstoßen und deren
    • Verankerung im Schulprogramm ermöglichen.
    • offen sein für weitere Entwicklungen im Kontext schulpädagogischer Innovationen.

     

    Als Service sollen möglichst kostengünstig geboten werden:

    • attraktive Zertifikate, die rasch Akzeptanz finden
    • fundierte Sachinformationen
    • praktische Beispiele
    • schulpraktische Erfahrungen

     

     

    Anmelden für Internet-Seepferdchen-Quiz

    Ergänzend zur Homepage vom Internet-Seepferdchen wurde für Berliner Schülerinnen und Schüler ein Quiz und ein einfacher Chat entwickelt. Letzteren können wir im Moment jedoch leider nicht anbieten. Das Quiz befindet sich auf dem Server www.lernraum-berlin.de/projekte.

    Zur Nutzung des Quiz benötigen die Schülerinnen und Schüler Nutzerkonten für den Lernraum-Berlin. Hierzu senden Sie lediglich eine E-Mail mit der Angabe von Schulnummer, Klasse und Schüleranzahl und dem Betreff "Internet-Seepferdchen-Quiz" an .

    Sie erhalten dann vom Lernraum-Berlin-Team eine E-Mail mit einer PDF-Datei mit den Anmeldedaten für Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler.

     

    Hinweise zum Datenschutz

    Für die Nutzung von Lernraum-berlin.de ist eine persönliche Anmeldung notwendig. Hierdurch wird die Zuordnung der Schülerinnen und Schüler zu einzelnen Kursen aber auch das Nachvollziehen ihres Nutzungsverhaltens, das Mitlesen Ihrer Einträge möglich.

    Lesen Sie bitte vor der ersten Anmeldung Ihrer Schülerinnen und Schüler die Datenschutzbedingungen von Lernraum-Berlin.de

    Nehmen Sie bitte die erste gemeinsame Anmeldung am Lernraum-Berlin.de zum Anlass, über Datenschutz und Persönlichkeitsrechte zu sprechen. Es bietet sich auch an, dieses als Unterweisung oder Belehrung zu dokumentieren.

    Vereinbaren Sie gemeinsame Regeln zur Internetnutzung und dokumentieren Sie diese z. B. als Aushang in der Klasse oder an der Medienecke.

    Einen ersten Einstieg in die Diskussion finden Sie im Bereich "Wie verhalte ich mich im Internet?".

    Weisen Sie bitte die Schülerinnen und Schüler insbesondere darauf hin, dass:

    • ihre Beiträge mit ihrem Namen "unterschrieben" werden.
    • ihre Beiträge längere Zeit gespeichert werden.
    • ihre Beiträge von Erwachsenen (Lehrern, Mitarbeitern) gelesen werden können.

    Für Rückfragen stehen wir, das Team vom Internet-Seepferdchen und die Kollegen vom Lernraum-Berlin, gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme können Sie gerne das Formular benutzen.

    Wenn Sie an einer Fortbildung zur Nutzung von Lernraum-Berlin.de teilnehmen möchten, wenden Sie sich an die "Regionale Fortbildung" in Berlin.

     

    Internet-Seepferdchen-Quiz

    Das Quiz ist passend zum Berliner Rahmenlehrplan konzipiert. Der Rahmenlehrplan sieht einerseits technische Fertigkeiten vor. Diese können jedoch nicht ausreichen, um anderseits selbstständig und möglichst eigenverantwortlich das Internet zu nutzen. Deshalb umfasst der Rahmenlehrplan ausdrücklich Verhaltensregeln, den Umgang mit Gefahren wie auch die Achtung von Gesetzen und den Kinder- und Jugendschutz.

    Das Internet-Seepferdchen-Quiz ist eine Ergänzung zur Homepage des Internet-Seepferdchens. Es ist wie der Schwimmpass für die Schülerhand bestimmt, mit praktischen Aufgabenstellungen werden in Unterrichtsprojekten und Übungen nachgewiesene Handlungskompetenzen zertifiziert.

    Das Internet-Seepferdchen-Quiz kann nur beschränkt die praktische Handlungskompetenz überprüfen, die für die Zertifizierung im Internet-Seepferdchen-Pass nötig sind. Es dient vielmehr der Überprüfung ausgewählter Bestandteile von Medienbildung, die über technische Fertigkeiten hinausgehen.

    Dazu sind zur individuellen Lernstandsermittlung die 12 Aufgaben drei Anforderungsniveaus zugeordnet und decken die sechs Bereiche des Internet-Seepferdchens ab.

    Die einfacheren Aufgaben betreffen funktionale Basiskompetenzen, die mittelschweren zielen auf einen Mindeststandard. Kinder, die diese Aufgaben lösen, sollten weiterhin bei ihren Internetexkursionen begleitet werden.

    Die schwierigeren Aufgaben sprechen die für die eigenverantwortliche Arbeit im Internet nötigen Kompetenzen an. Kinder, die diese Aufgaben selbstständig erledigen, können anderen Kindern bei der Erschließung des Internets helfen und auch einfache Erläuterungen liefern.

    Bitte prüfen Sie zunächst, inwiefern Sie im Unterricht die Kinder auf die Bearbeitung der Aufgaben vorbereitet haben. Die schwierigen Aufgaben setzen eine intensive praktische Arbeit voraus, die durch Gespräche mit den Kindern und Elternarbeit begleitet werden.


     

     

    Sicherheitstipps von blinde-kuh.de

    Ausführliche Sicherheitstipps für Kinder im Internet findet man bei der Blinden Kuh, einer Suchmaschine für Kinder. Dieser Link ist auch für Eltern und Lehrer interessant.

     

    lehrer-online Fachportal Recht

    Das Fachportal Recht bei lehrer-online ist eine wertvolle Hilfe bei juristitschen Fragen.

     

    Schulen in Niedersachsen

    In Niedersachsen gibt es die Internet-Seepferdchen kostenlos über "n-21".

     

    Schulen in Nordrhein-Westfalen

    Für Schulen aus Nordrhein-Westfalen gibt es das e-Pferdchen kostenfrei über "Partner für Schulen".

     

    Mediapaket anfordern

     

    Berliner Schulen können ihr Mediapaket anfordern, solange der Vorrat reicht. Senden Sie bitte hierzu eine E-Mail an:

     

    Downloads

     

    Die Elemente des Medienpaketes stehen auch als Download (PDF-Dateien) zur Verfügung.

    Materialien zum Herunterladen

     

     

     

    Redaktion:

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    Letzte Änderung: 16.02.2014 | Version: Release 2.3